Sehenswürdigkeiten





St. Blasius Kapelle








Der Bau der St. Blasius Kapelle begann in den 1880er Jahren und wurde hauptsächlich durch Materialspenden und Eigenarbeit der Bewohner ermöglicht. Der um 1700 gefertigte neubarocke Hochaltar stand etwa bis 1885 in der Pfarrkirche in Reiste und wurde später nach Sellinghausen verschenkt. Am 05.07.1887 wurde die Kapelle von Pfarrer Schoene aus Dorlar eingeweiht. Das Blasius-Bildnis an der Decke entstand 1951. In den Jahren darauf verlegte man neuen Marmorboden, schaffte neue Sitzbänke an, deckte das Schieferdach neu ein und im Jahr 2008 wurde der Dorfmittelpunkt um die Kapelle neu gestaltet. Bis heute wird am 3. Februar das Patronatsfest (Heiliger Blasius) mit einem Gottesdienst gefeiert. Jedes Jahr im Mai gestalten Kinder des Dorfes sonntags Maiandachten und außerdem finden regelmäßig Abendlobe statt.





Grünewalds Eiche








Grünwalds Eiche war eine große Eiche, die bis sie am 23.11.2009 um 20:45 bei einem Sturm umgerissen wurde, ein wichtiger Bestandteil von Sellinghausen war. Nachdem die Eiche unter anderem von der Feuerwehr in kleinere Stücke zerschnitten wurde, stellte man ein Teil des Stammes als Tisch mit einer Glasplatte als Treffpunkt neben ihren ehemaligen Standort auf. Eine Wasserstelle und Ruhebänke laden Wanderer und Einheimische außerdem ein, die Natur zu genießen oder sich die geschichtlichen Daten von Sellinghausen auf der Glasplatte durchzulesen.





Sellinghauser Bergmannspfad








Der Sellinghauser Bergmannspfad ist ein Rundwanderweg mit einer Länge von 6,7 km und einem Höhenunterschied von ca. 300 Metern. Dieser Weg stellt die ungefähre Strecke der Bergleute des 19. Jahrhunderts von Sellinghausen und Altenilpe zur Schiefergrube in Heiminghausen dar. Auf dem Wanderweg stehen insgesamt sieben Informationstafeln, die den Weg der Arbeiter näher beschreiben.